Handys ohne Vertrag als Kostenersparnis

Vertragsabschlüsse mit Handyanbietern können sich als Vor- aber auch als Nachteil erweisen. Ein Nachteil sind sie insbesondere dann, wenn der Handy-Nutzer dadurch in die Kostenfalle gerät. Da dies gerade bei Kindern und Jugendlichen oft passiert, entscheiden sich immer noch sehr viele Mobiltelefonnutzer für Handys ohne Vertrag, sogenannte Prepaid-Handys. Bei diesen Handys wird anhand eines bestimmten Betrages (Handykarten gibt es zu Preisen von fünf, zehn, 15, 20, 30 oder 50 Euro) das Handy –Guthaben aufgeladen. Dabei wird ein Code auf der Entsprechenden Wertkarte durch frei-rubbeln sichtbar und muss anschließend über eine entsprechende Nummer in das Handy eingegeben werden. Die Karte ist dann entwertet und kann entsorgt werden. Dem Handy-Nutzer steht dieser Betrag nun zur Verfügung. Durch Telefonieren, SMS, MMS oder Internet kann dieser nun aufgebraucht werden. Die Nutzung von MMS und Internet sind jedoch aufgrund der extrem hohen Kosten ohne Vertrag nicht zu empfehlen. Leute, die das Handy lediglich im Auto aufbewahren um im Notfall telefonieren zu können (besonders Rentner tun dies ganz gerne) sollten allerdings darauf achten, dass der Akku des Handys nicht aufgebraucht ist.

 

Prepaid-Handys gibt es allen Farben und Formen, aber auch in allen Preisklassen. Im Prinzip kann auch jedes modernste Handy ohne Vertrag gekauft werden. Dies ist allerdings überaus kostenintensiv und daher nicht sinnvoll. Besser sind da schon komplette Prepaid-Pakete, die neben Handy und Akku auch gleich eine Handy-Karte inklusive haben. Solche Pakete kosten an bestimmten Tagen (z.B. an Ostern oder anderen Special-Tagen) nur zwischen fünf und zehn Euro. Dann sollte man ruhig zugreifen, da man in einem solchen Fall wenig zu verlieren hat und allein die Handy-Karte im Paket so viel Wert ist, wie da Gesamt-Preisvolumen.